Eine Checkliste für verteilte Retrospektiven

http://www.flickr.com/photos/yveshanoulle/291339664

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Um die Themen der Umfrage abzuschließen, möchte ich heute eine kleine Hilfestellung für Retrospektiven mit verteilten Teams geben: Eine Checkliste. Verteilte Teams sind mittlerweile nichts Außergewöhnliches mehr. Sie gehören zum Projektalltag der meisten Teams heutzutage. Retrospektiven in einem solchen Umfeld sind keine einfache Sache und viele Teams haben hier Probleme. Wenn man sich allerdings an die folgende Checkliste hält, hat man eine gute Basis, um eine erfolgreiche, verteilte Retrospektive durchzuführen. Die folgende Checkliste geht von einer Retrospektive mit zwei oder mehr Teams an verschiedenen Orten aus. Für diesen Fall sollte man die folgenden Punkte berücksichtigen:

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Der Buchtitel steht

Ich weiß, ich bin euch noch ein paar Artikel basierend auf meiner Umfrage schuldig, aber ich bin derzeit dabei das Manuskript für mein Buch zu finalisieren. Damit es euch aber nicht zu langweilig wird, möchte ich euch das Cover zum Buch vorstellen.

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Ich hoffe es gefällt euch so gut wie mir :)

Tipps für zielführende Retrospektiven

http://www.flickr.com/photos/bogdansuditu/2377844553

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Basierend auf meiner Umfrage vor einiger Zeit möchte ich mich heute dem nächsten Thema widmen. Hier das geschilderte Problem:

Der Übergang von „Gather Data“ zu „Decide what to do“, bzw. die Analyse in „Decide what to do“: Themen sind schnell per Brainstorming identifiziert, geclustert und priorisiert. Danach wird es aber zäh: Meist gibt es nur schnelle Lösungen, die nach meiner Meinung oft nur Symptome bekämpfen. Oder es kommen die Lösungen immer von den gleichen Leuten. Mit einer gemeinsamen Analyse aller Teammitglieder, die verschiedene Optionen aufzeigt und gegeneinander abwägt, tun sich Teams sehr schwer, insbesondere selbständig funktioniert das fast gar nicht. Weiterlesen

Wie bekomme ich offenere Retrospektiven?

feelings

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In diesem Blog Artikel möchte ich mich mit Punkt 5 meiner kürzlich durchgeführten Umfrage beschäftigen. Hier noch einmal der Punkt zur Erinnerung:

Nur sachlich/fachliche Themen werden besprochen: Mein Team beschränkt seine Retrospektive sehr stark auf die fachlichen Dinge und sachliche Probleme: wie können wir besser Programmieren? Wie kann der Prozess besser funktionieren. Sie wollen sich aber nicht auf eine persönliche Ebene einlassen und über das Zwischenmenschliche sprechen. (2 Teammember Blocken das stark ab und propagieren eine strikte Trennung zwischen „Privatleben“ und „Geschäftlichem“).

Das sich Teams, die sich erst relativ kurz mit Retrospektiven beschäftigen, vor allem auf „greifbare“ Dinge konzentrieren ist normal. Zum einen sind diese Dinge oft viel einfacher zu lösen (ein Continuous Integration Server ist z.B. recht schnell aufgesetzt)und zum anderen hat man so das Gefühl etwas bewegen zu können. Ab einem gewissen Punkt ist das aber nicht mehr genug. Wenn Menschen in einem Team zusammen arbeiten, „menschelt“ es automatisch. Ich kenne nur wenige Teams, in denen es gar keine Konflikte gibt. Zusätzlich kann es an den Schnittstellen zum Team knistern. Auch diese Themen müssen als Teil des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses angesprochen werden und sollten nicht ignoriert werden. Was aber, wenn das Team sich weigert, diese Dinge anzusprechen? Weiterlesen

Bessere Retrospektiven mit effektiven Verbesserungen

bonsaiLaut den Kommentaren bei den Ergebnissen meiner Umfrage „Wo klemmt es in euren Retrospektiven“, gibt es zwei Favoriten, die ich zuerst in einem Blog Artikel behandeln soll. Das ist zum einen die Nummer vier (Gefühltes Desinteresse im Team sich schon wieder mit einer Verbesserung zu beschäftigen) und die Nummer fünf (Nur sachlich/fachliche Themen werden besprochen). In diesem Blog Artikel das Problem mit dem gefühlten Desinteresse sich schon wieder mit einer Verbesserung zu beschäftigen näher beleuchten.

Wie immer ist ein solches Problem stark von jeweiligen Kontext abhängig, weshalb ich hier sicher keine generelle Lösung beschreiben werde. Wenn ich ein solches Verhalten beobachtet habe, hatte es meist einen der folgenden Gründe:

  1. Die bisherigen Verbesserungen, welche in Retrospektiven beschlossen wurden, wurden am Ende nie umgesetzt.
  2. Die beschlossenen Verbesserungen hatten keinen Effekt, nichts änderte sich.
  3. Das Team bekam nicht genügend Zeit, um an den beschlossenen Verbesserungen zu arbeiten. Weiterlesen

Ergebnis der Umfrage: Wo klemmt es in euren Retrospektiven

Hier wie versprochen das Ergebnis meiner Umfrage von letzter Woche. Die Beteiligung hätte etwas höher sein können, aber ich will nicht meckern 😉 Es gab insgesamt fünf Einträge:

  1. Offenheit: Menschen sehnen sich nach Sicherheit und versuchen „to cover their ass“. Offene Konversation wird von Politik verhindert. Das lässt sich mit Retro-Methoden etwas lindern, das Problem wird aber selten an der Wurzel gepackt…
  2. Distributed Teams: Die Herausforderung bei uns ist eine Form zu finden, die gut mit verteilten Teams umsetzbar ist. Teil der Herausforderung ist z.B. dass es auf allen Seiten auf denen der SM nicht anwesend ist leicht vorzubereiten ist. Und natürlich muss es sich gut über virtuelle Kommunikation übertragen lassen. Sprich Video Konferenz und so. Weiterlesen

Umfrage: Wo klemmt es in eurer Retrospektive

Wie ihr ja wisst, schreibe ich derzeit an einem Buch über Retrospektiven. Ich möchte das Buch so Praxisnah wie möglich gestalten und deshalb interessiert es mich sehr, mit welchen Problemen (ich meine natürlich „Herausforderungen) ihr in euren Retrospektiven kämpft. Eure Antwort könnt ihr in folgendes Formular eintragen (Das große Textfeld lässt sich übrigens noch größer machen, einfach rechts unten mit der Maus größer ziehen):

Wo klemmt es in euren Retrospektiven?

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Die Antworten werde ich hier veröffentlichen. In weiteren Blog Artikeln, werde ich mögliche Lösungen für die genannten Probleme beschreiben. Schon jetzt Danke für eure Mithilfe.

Eine Alternative „Prime Directive“

DirectiveMancher Facilitator von Retrospektiven beginnt diese mit dem Verlesen des obersten Grundsatzes für Retrospektiven, der sogenannten „Prime Directive“. Diese wurde von Norman Kerth in seinem Buch „Project Retrospectives“ das erste Mal beschrieben. Dieser Grundsatz soll dabei helfen, den Boden für die Retrospektive zu bereiten. Ins Deutsche übersetzt lautet dieser oberste Grundsatz in etwa:

Unabhängig davon was wir heute entdecken, verstehen und glauben wir aufrichtig, dass in der gegebenen Situation, mit dem verfügbaren Wissen und Ressourcen und unseren individuellen Fähigkeiten, jede(r) sein bestes getan hat.

Viele Retrospektiven Facilitatoren schwören auf die „Prime Directive“. Sie sind der Meinung das Retrospektiven, die nicht mit diesem obersten Grundsatz starten weniger effektiv sind und nicht so nützlich. Um es kurz zu machen: Ich glaube persönlich nicht daran, dass der Erfolg oder das Ergebnis einer Retrospektive von der „Prime Directive“ abhängt. Weiterlesen